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Die Wahl der richtigen Produkte

Jeder Mensch kennt es, man träumt von gesundem, glänzenden und in manchen Fällen langem Haar - doch welche Haarpflegeprodukte eignen sich dafür?
Wir müssen zugeben, das Übermaß an Angeboten ist sehr irreführend. Jeden Tag kommen neue Produkte auf den Markt und der Verbraucher steht vor einer Riesenauswahl, die immer wieder neue Wunder versprechen und man fühlt sich einfach nur überfordert. Deswegen ist es wichtig, sich zumindest einmal richtig beraten zu lassen.

Im Grunde unterscheiden sich günstige und teurere Produkte in der Menge des darin enthaltenen Wirkstoffs. Friseurprodukte sind hochkonzentriert und deshalb ergiebiger. Kleinere Mengen Shampoo bedeutet aber auch, dass das Produkt weniger schäumt, das ist auch so gewollt, damit der Wirkstoff auch konzentrierter bleibt.
Um die richtige Pflege zu finden, ist wichtig zu wissen welchen Haar-Typ und -zustand man hat. Damit das richtig erkannt wird, ist ein Gang zum Friseur meistens unumgänglich. Wir beraten Sie gerne!
Aber welche Haartypen gibt es? Unterschieden wird in feinem, mittlerem und kräftigem Haar, und ob es glatt, wellig oder lockig ist. Allein hier gibt es schon Unterschiede. Zum Beispiel ist ein kräftiges und lockiges Haar von Natur aus trockener und benötigt mehr beruhigende Pflege. Ein feines und glattes Haar tendiert eher dazu, zusammenzufallen und benötigt eher ein Volumenshampoo oder Feuchtigkeit.

Zudem ist noch zu bedenken, je länger das Haar ist, desto älter ist es und hat schon einiges erlebt. Föhnen, Bürsten, Färben, Blondieren... die Liste ist lang. Auch Sonneneinstrahlung kann die Haare austrocknen - das zeigt sich im Farbunterschied, es wirkt ausgeblichen. Ein gefärbtes Haar benötigt eine spezielle Pflege, damit die Farbe optimal gepflegt und geschützt wird.
Und Vorsicht! Das passende Shampoo zu finden reicht für die optimale Pflege nicht aus, es ist nur der Anfang.

1. Haare waschen. Das Shampoo dient lediglich dazu, das Haar zu reinigen und auf die kommende Pflege vorzubereiten, das heißt, die äußerste Schicht des Haares, der Schuppenschicht, leicht zu öffnen, damit Pflegestoffe eindringen können.
2. Intensive Pflege. Hier raten wir, alle vierzehn Tage eine intensive Kur mindestens 10 Minuten einwirken zu lassen.
3. Versiegelung der Pflegestoffe. Die äußerste Schicht des Haares ist immer noch offen und muss nun mit einem Conditioner wieder geschlossen werden, dieser ist leicht sauer eingestellt und verschließt die Schuppenschicht wieder. Eine geschlossene und gesunde Schuppenschicht bedeutet glänzendes Haar. Im Gegensatz zur Kur muss der Conditioner nicht einwirken.
4. Hitzeschutz. Am besten ist es, das Haar direkt nach der Wäsche zu trocknen, da es im nassen Zustand ein wenig anfälliger ist für Schäden als im Trockenen. Um das Haar vor der hohen Hitze zu schützen, darf ein Hitzeschutz nicht fehlen.
5. Finish. Ist Ihr Haar nun trocken und/oder gestylt, kann man die trockenen Spitzen nochmal zusätzlich mit einem Haaröl pflegen, zudem versiegelt es die Haaroberfläche und bietet zusätzlichen Glanz. Ein Haarspray macht die Frisur haltbarer.

Die pflegenden Stoffe kann man in drei Kategorien unterteilen: Öle, Proteine und feuchtigkeitsspendend. Ein Öl kräftigt die Haare, da es die Elastizität des Haares erhöht und es dadurch nicht mehr so anfällig für Haarbrüche ist. Außerdem schützt es auch vor Hitze und bildet eine Barriere, damit das Haar die Feuchtigkeit nicht so schnell verliert. Proteine reparieren sprödes Haar und dringen tief ins Innere ein und füllen die porösen Stellen wieder auf und kräftigen es. Eines der häufigsten Probleme sind trockene Haare. Um dem entgegenzuwirken, gibt es spezielle Feuchtigkeitsshampoos und Conditioner, diese versorgen das Haar wieder ausgleichend.


Zusammenfassend kann man sagen, dass es sehr viele Produkte gibt, die alle zusammen nur eins erreichen wollen: gesunde und gepflegte Haare. Wenn Sie Ihr Shampoo und Ihren Conditioner gefunden haben und sich Ihre Haare gut anfühlen, dann ist es egal ob er 3 oder  30€ gekostet hat. Die Hauptsache ist, dass sie damit glücklich sind. Dennoch können wir Ihnen beim Zusammenstellen ihrer persönlichen Pflege beratend zur Seite stehen.

Haarausfall

Es gibt sehr viele verschiedene Arten von Haarausfall. Die gute Nachricht: Die meisten sind harmlos oder gut behandelbar. 
Wichtig dabei ist natürlich zu erkennen welcher Haarverlust wirklich behandelt werden muss. Ein einzelne Haare auf dem Kopfkissen, einige im Waschbecken und etliche in der Haarbürste – das ist noch kein Haarausfall, sondern völlig normal. Jedes Haar hat nur eine begrenzte Lebensdauer, hört auf zu wachsen, fällt aus und ein neues wächst nach. Täglich können 100 Haare ausfallen ohne das man sich Sorgen machen sollte.

Die Umstellung der Ernährung, eine strenge Diät oder die Einnahme von Medikamenten können die häufigste Art, den diffusen Haarausfall auslösen. Das bedeutet das dass Haar durchweg dünner wird. Stress spielt hier eine große Rolle. Doch meist liegt hier ein Vitaminmangel vor. Sobald dieser Mangel behoben ist, wachsen die Haare wieder wie gewohnt. 
 

Auch eine Hormonumstellung lässt oft die Haare fallen. Die Anti-Baby Pille oder Hormontherapien in den Wechseljahren können verantwortlich dafür sein. Nach Absetzen der Medikamente (unter Absprache mit dem Arzt) lässt das schnell wieder nach. Nach Schwangerschaften können verstärkt Haare ausfallen, das reguliert sich meistens spätestens nach dem Abstillen. 
 

Vermeiden sollte man mechanische Ursachen. Manche Frisuren oder festgezurrte Kopfbedeckungen können die Haare strapazieren. Wer stets einen strammen Pferdeschwanz trägt, stellt manchmal fest, dass die Haare an den Schläfen und im Scheitelbereich schütterer werden. Schuld ist dann möglicherweise der ständige Zug. Auch anhaltender Druck ist dem Haarwuchs nicht förderlich. So können nach längerer Bettlägerigkeit Haare am Hinterkopf verloren gehen.
 

Dann gibt es den anlagebedingten Haarausfall. Der betrifft meistens Männer, und das schon ab Mitte 20. Es sind die klassischen Anzeichen, der Ansatz rutscht immer weiter hoch, der Scheitel wird immer lichter. Das ist in der Tat beunruhigend, weil ohne Behandlung die Pracht dauerhaft verschwindet. Doch auch da gibt es heute gute Möglichkeiten, wie zum Beispiel Medikamente die auf die Kopfhaut aufgetragen werden. Das sollten allerdings mit einem Arzt oder Apotheker besprochen werden.
 

Bei kreisrundem Haarausfall kommt es zum Immunangriff auf die Haarwurzel. Die Folge: Meist runde, kahle Stellen auf dem Kopf, an den Augenbrauen oder im Bart. Häufig passiert das schon im Kindes- oder jungen Erwachsenenalter. 
Oft bessert sich die Krankheit nach einigen Monaten von alleine wieder, so dass keine Therapie erforderlich ist. Ist das nicht der Fall, kann bei ausgeprägtem Befund eine Therapie mit Kortison zum Auftragen auf die kahlen Stellen, die danach abgedeckt werden, begonnen werden.
 

Falls ihr also einen verstärkten Haarverlust bei Euch feststellt, solltet ihr das erstmal beobachten. Meistens kann man selbst ganz gut einschätzen, ob es krankhaft ist und welchen Hintergrund es haben könnte. Zur Absicherung sollte man aber auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen. In diesem Fall ist ein Dermatologe der richtige Ansprechpartner. Er kann durch einen Bluttest und einer Haarwurzelanalyse feststellen ob und wodurch vermehrt Haare verloren werden. Im besten Fall kann er gleich Entwarnung geben, und man kann sich wieder auf die guten Dinge konzentrieren 

 

Haare waschen, aber richtig!

Häufiges waschen schadet dem Haar. Das ist eine von vielen falschen Weisheiten rund um die Reinigung der heiß geliebten Pracht. Richtig und wichtig ist die Frage wie und womit die Haare behandelt werden. Hier erfahrt ihr, welche Fehler man vermeiden sollte.

 

Eine gute Vorbereitung ist alles, genauso ist es hier. Die richtige Auswahl des Shampoos ist das A&O. Wir beraten Dich gern. 

Die Haare sollten vor der Wäsche auch kurz ausgebürstet werden, um Knoten vorab zu entfernen. 

 

Um die Kopfhaut nicht zu reizen, bitte die Wassertemperatur nicht zu heiß einstellen. Eine kleine Menge Shampoo in den Händen aufschäumen, dadurch lässt es sich besser verteilen und damit die Kopfhaut massieren. 

Da das Haar auch vom Blut ernährt wird, lohnt es sich die Massage etwas auszudehnen. Wird die Kopfhaut gut durchblutet, dann wird die Haarwurzel besser mit Nährstoffen versorgt und das Haar wächst gut und ausgeglichen.

Jedes Haar wird von einer Schuppenschicht umhüllt, die, wie der Name schon sagt, den Schuppen eines Fisches nicht unähnlich ist. Arbeite das Shampoo deshalb vom Ansatz in die Spitzen ein und nicht „gegen den Strich“, um die Schuppen nicht zu beschädigen.

Das Shampoo wieder sehr gut ausspülen. Viele Kopfhaut-Probleme resultieren von Produktrückständen und Friseurprodukte sind immer konzentriert. 

 

Danach immer einen Conditioner oder eine Spülung verwenden. Die macht das Haar nicht nur kämmbar, sondern reguliert auch wieder den pH Wert in den sauren Bereich. Dadurch wird die Schuppenschicht geglättet und die Haarfaser ist geschützt. Auch da lohnt sich der Kauf beim Friseur. Wir finden eine Pflege, die das Haar weder beschwert noch zu wattig erscheinen lässt. Es gibt sie als Leave-in (ohne ausspülen) oder als klassisches Produkt. Anders als beim Shampoo, sollte das aber hauptsächlich auf Längen und Spitzen des Haares. Bitte nicht mit einer Kur verwechseln, ein Conditioner gibt kaum Pflege ab, hilft dem Haar aber sich selbst zu schützen. Deshalb ist eine Einwirkzeit unnötig.  Auch hier ist wieder wichtig, alles restlos raus zu waschen.

 

Zum antrocknen die Haare mit einem Handtuch fest umwickeln und nicht reiben, sondern die Nässe ausdrücken. Zum Schluss noch auskämmen. Da gilt: in den Spitzen beginnen und zum Ansatz hin arbeiten. Bei langen Haaren kann man sonst leicht Knoten in die Spitzen kämmen und die sind oft hartnäckig 

 

Jetzt steht dem Styling nichts mehr im Weg! Wenn es sich im ersten Moment auch aufwändig anhört, Haar und Kopfhaut dankt es euch und belohnt euch mit gepflegtem Glanz. 

 

Viel Spaß bei der neuen Waschroutine

 

 

 

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